zum Inhalt springen

Displaying Borderlands: US-Museums and Representations of Postcolonial Minorities in 19th Century American Southwest

Das Dissertationsprojekt Displaying Borderlands: US-Museums and Representations of Postcolonial Minorities in 19th Century American Southwest untersucht ausgewählte historische US-Museen als Orte und Räume der Darstellung des „Anderen“. Der Fokus liegt dabei auf Ausstellungen, die den Amerikanischen Südwesten und die US-mexikanischen Grenzregionen des 19. Jahrhunderts thematisieren. Da Museen Einblicke in (post)koloniale Konstellationen gewähren, sollen aktuelle und frühere Präsentationen als Quellen untersucht werden, in denen Grenzen und Kontaktzonen, aber auch Begegnungen und Konflikte zwischen kolonialen Siedlern und kolonisierten bzw. nativen Gruppen durch verschiedene Muster von Repräsentationen konserviert und erschaffen werden. Im Zentrum stehen die museal offerierten Interpretationen der „Anderen“ seit den 1970er Jahren, gesellschaftliche Kontroversen um Dauer- und Wechselausstellungen sowie die Rolle des Museums als Akteur in öffentlichen Diskursen. Methodisch orientiert sich die Studie an den Konzepten des Orientalismus, der Critical Whiteness und der Repräsentation des „Anderen“.