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Arbeitskreis Geschichte und Film (AGuF)

Die ‚Arbeitsstelle Geschichte und Film’ (AGuF) wurde 2003 durch eine Initiative von Mitgliedern des Historischen Instituts, sowie der damaligen Anglo-Amerikanischen Abteilung gegründet. Sie ist heute an der Abteilung für Nordamerikanische Geschichte verankert.

Die AGuF fragt nach dem Stellenwert von Filmen in den Geschichtswissenschaften. Sie diskutiert, wie Spiel- oder Dokumentarfilm, TV-Produktionen oder private Aufnahmen als historische Quelle nutzbar zu machen sind. Darüber hinaus beleuchtet die AGuF, wie Filme als Medien der Darstellung von Geschichte wirksam werden. Dabei sollen Ansätze der Geschichtswissenschaften (u.a. Visual History und Public History) und Filmwissenschaften miteinander vernetzt werden, um historische Fragestellungen zu formulieren. Momentan liegt dabei ein Schwerpunkt auf US-amerikanischen und europäischen Filmen.

Daher finden mit wechselnden Themen und Fragestellungen Seminare und Projekte statt, die Studierenden die Möglichkeit bieten sollen, im Kontext der AGuF den historiografischen Umgang mit Filmen als historischer Quelle bzw. als Darstellungsform von Geschichte zu erarbeiten. Aus diesen Seminaren können Prüfungsleistungen in verschiedenen Studiengängen, von mündlicher Modulprüfung bis hin zur Masterarbeit entwickelt werden.

Dazu dient auch das Archiv der AGuF in Raum 0.011, in welchem eine kleine Literatursammlung, sowie eine stetig wachsende Filmsammlung von Studierenden und Lehrenden im Kontext ihrer Arbeiten eingesehen und benutzt werden kann.

Bei Suchanfragen oder Problemen kann eine studentische Mitarbeiterin kontaktiert werden und bei der Recherche im Archiv helfen.

Die bereits bestehende Sammlung von Filmen und Literatur wird weiter ausgebaut. Die Filme und eine kleinere Literatursammlung können in der Arbeitsstelle eingesehen werden. Der größere Teil der Literatursammlung steht in der Bibliothek der Anglo-Amerikanischen Abteilung. Alle Bücher können im KUG recherchiert werden und haben die Signatur 422 $ 791.43. Den Büchern, die man direkt in der Arbeitsstelle entleihen kann, folgt das Kürzel "AGuF" nach der Signatur.